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GeoPfad Südkyffhäuser

Sehenswertes beim Geopfad SüdkyffhäuserDer GeoPfad Südkyffhäuser entführt Sie in die mediterran anmutende Zechstein-Landschaft des Südkyffhäusers. Von den kargen Gipsböden leuchten im April Blütenteppiche aus violetter Kuhschelle, im Mai und Juni wiegen Federgräser ihre Grannen im Wind. Mit über 1000 seltenen Pflanzen- und Tierarten präsentiert sich hier eine für Mitteleuropa einzigartige Naturausstattung.

Entlang des Weges werden Sie auf unerwartete Fragen stoßen und überraschende Antworten entdecken. Können Steine stinken oder kann man aus Gips Brot backen? Achten Sie einfach auf die Tafeln am Wegesrand, die Sie zum Schnuppern und Anfassen verführen. Kinder kommen in der Naturpark-Station „tierisch“ auf ihre Kosten. Die Barbarossahöhle ermöglicht einen Einblick ins Innere des Südkyffhäusers.

weitere Informationen finden Sie auf der Website www.geopark-kyffhaeuser.com und in der Broschüre Geopfad Südkyffhäuser (PDF, Größe: 1,18MB)


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 Botanische Kostbarkeiten am GeoPfad Südkyffhäuser

Der abwechslungsreiche Weg führt von Bad Frankenhausen zur Barbarossahöhle über Gips
und Stinkschiefer des Zechsteingürtels am Südhang des Kyffhäuser- Gebirges entlang.
Man wandert im artenreichsten Gebiet Thüringens und kommt durch Karst- Buchenwälder,
Eichen- Trockenwälder, Waldsäume, Felsheiden und Steppenrasen.

Schon im März blüht hier die Kornelkirsche ( Cornus mas ) am Waldsaum.
Im April erscheinen die Blüten der Gewöhnlichen Kuhschelle ( Pulsatilla vulgaris ) und das Berg- Steinkraut ( Alyssum montanum ) bildet gelbe Flecken in der Felsheide.

Ende Mai, Anfang Juni verwandeln sich Felsheide und Steppenrasen in einen bunten Blütenteppich. Es blühen dann Fliegen- Ragwurz ( Ophrys insectifera ), Astlose Graslilie
( Anthericum liliago ), Violette Schwarzwurzel ( Scorzonera purpurea ), Blut- Storchschnabel ( Geranium sanguineum ), Frühblühender Thymian
( Thymus praecox ), Rauhhaarige Alant ( Inula hirta ) und Gewöhnliches
Sonnenröschen
( Helianthemum nummularium ). Die langen Grannen der Federgräser
( Stipa pennata agg. ) wehen im Wind.
Im Eichen- Trockenwald fängt im Mai der Purpurblaue Steinsame ( Buglossoides purpurocaerulea ) an zu blühen. In den Magerrasen entdecken wir folgende Seltenheiten
in der Blüte: ab Juni Panzer- Sommerwurz ( Orobanche artemisiae- campestris ), Ebensträußiges Gipskraut ( Gypsophila fastigiata ), Braunrote Sitter
( Epipactis atrorubens ), Berg- Gamander ( Teucrium montanum ), Nadelröschen
( Fumana procumbens ) und ab Juli den Dost ( Origanum vulgare ) und Edel- Gamander
( Teucrium chamaedrys ).
Von Ende August bis Oktober bringen Enzian- Arten ( z.B. Gentianella ciliata ) noch einmal Farbe in den Magerrasen.