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Leichte Sprache - (6) Malerisches Barockdorf Bendeleben

Bendeleben gibt es seit 870.
Es hat viele historische Häuser.
Die Kirche wurde 1588 gebaut.
35 Jahre später entstand der Kirchturm.
Nach dem Bau kippte er zur Seite.
Seitdem ist er schief.

(6) Malerisches Barockdorf Bendeleben

Bodentafeln im Bendeleber Park

Blick auf Bendeleben, Gemälde von Friedrich Meyer
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Leichte Sprache

Bendeleben gibt es seit 870.
Es hat viele historische Häuser.
Die Kirche wurde 1588 gebaut.
35 Jahre später entstand der Kirchturm.
Nach dem Bau kippte er zur Seite.
Seitdem ist er schief.

"... breitet sich ein ziemlich großes Dorf vor uns aus, ... von einem weithin sichtbaren Kirchthurme hoch überragt. Der Ort ... liegt in einem sehr schönen und fruchtbaren, von Bergen und Wäldern umschlossenen Thale."
(H. Wedemann: Chronik von Bendeleben, Sondershausen, 1899)

Restaurierter Gutshof Bendeleben, 2012: Die barocke Anlage mit Mansardwalmdach entstand 1763–68 unter Johann Jacob von Uckermann, der auch den Park anlegen ließ. Heute ist er Sitz des Agrarbetriebes Gut Bendeleben, der auch Ferienwohnungen anbietet.
Restaurierter Gutshof Bendeleben, 2012: Die barocke Anlage mit Mansardwalmdach entstand 1763–68 unter Johann Jacob von Uckermann, der auch den Park anlegen ließ. Heute ist er Sitz des Agrarbetriebes Gut Bendeleben, der auch Ferienwohnungen anbietet. © F. von Arnim

 

Die Orangerie ist eines der letzten erhaltenen Beispiele dieses Bautyps aus der Frühzeit der Gewächshauskultur in Deutschland. Auffällig sind die vollständig verglasten Wände und die weißen, hölzernen Hohlspiegel im Dach, die als Sonnenfang dienen.
Die Orangerie ist eines der letzten erhaltenen Beispiele dieses Bautyps aus der Frühzeit der Gewächshauskultur in Deutschland. Auffällig sind die vollständig verglasten Wände und die weißen, hölzernen Hohlspiegel im Dach, die als Sonnenfang dienen. © L. Koch

 

Der Bendeleber Pfarrer Johannes Clajus (1535–1592) verfasste 1578 die erste deutsche Grammatik. Hier das Deckblatt der achten Auflage aus dem Jahr 1651.
Der Bendeleber Pfarrer Johannes Clajus (1535–1592) verfasste 1578 die erste deutsche Grammatik. Hier das Deckblatt der achten Auflage aus dem Jahr 1651.

 

Epitaphium aus dem Jahr 1661: Das reich verzierte Grabdenkmal erinnert an die Herren von Bendeleben.
Epitaphium aus dem Jahr 1661: Das reich verzierte Grabdenkmal erinnert an die Herren von Bendeleben. © L. Koch

 

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