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Leichte Sprache - HörErlebnis Kyffhäuser (2) Kupferhütte Bottendorf

Diese Geschichte ist über die Kupfer-Hütte in Bottendorf.
Vor 300 Jahren hat man hier Kupfer-Schiefer verarbeitet.
Kupfer-Schiefer ist ein Gestein mit dem Metall Kupfer.
Man hat es auf dem Hügel aus der Erde geholt.
In den Stollen war oft viel Wasser.
Ein Wasser-Rad an der Unstrut hat Pumpen angetrieben.
Die Pumpen haben das Wasser aus den Stollen gepumpt.
Im Jahr 1781 war Schluss mit dem Bergbau.
Heute gibt es hier ein kleines Museum.
Radfahrer und Paddler können hier übernachten.

HörErlebnis Kyffhäuser (2) Kupferhütte Bottendorf

Naturpark Kyffhäuser

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Leichte Sprache

Diese Geschichte ist über die Kupfer-Hütte in Bottendorf.
Vor 300 Jahren hat man hier Kupfer-Schiefer verarbeitet.
Kupfer-Schiefer ist ein Gestein mit dem Metall Kupfer.
Man hat es auf dem Hügel aus der Erde geholt.
In den Stollen war oft viel Wasser.
Ein Wasser-Rad an der Unstrut hat Pumpen angetrieben.
Die Pumpen haben das Wasser aus den Stollen gepumpt.
Im Jahr 1781 war Schluss mit dem Bergbau.
Heute gibt es hier ein kleines Museum.
Radfahrer und Paddler können hier übernachten.

HörErlebnis Kyffhäuser (2) Kupferhütte Bottendorf

Kraft der Unstrut trieb Bergwerk auf dem Hügel an!

Vor rund 300 Jahren wurde in Bottendorf Kupferschiefer verarbeitet. Die Hörgeschichte erzählt, wie ein Wasserrad an der Unstrut die Pumpen des Bergwerks auf dem Hügel antrieb – und was aus der Kupferhütte geworden ist: heute ein kleines Museum mit Übernachtung für Radfahrer und Paddler.

Text zum Mitlesen

– Hier sieht’s aber nett aus.

– Willkommen an der Kupferhütte Bottendorf.

– Kupferhütte? Was hat es denn damit auf sich?

– Hier wurde vor 300 Jahren Kupferschiefer verarbeitet, der dort oben auf dem Hügel abgebaut wurde. Das kupferhaltige Material lag ziemlich nah an der Oberfläche, was sehr reizvoll war. Je tiefer man aber grub, umso mehr Probleme hatte man mit Wassereinbrüchen. Und dann betrieb man einen Riesenaufwand, um das Wasser aus den Bergwerken zu pumpen. Aber damals gab es noch gar keinen Strom. Deshalb nutzte man die Strömung der Unstrut. Das Wasser trieb ein Wasserrad an, und ein 1150 Meter langes Balkengestänge übertrug die Kraft bis auf den Berg hinauf, um dort das Wasser aus den Stollen zu befördern. Somit war Wasser für den Bergbau Fluch und Segen zugleich.

Die Trockenlegung der Schächte war auf Dauer aber zu teuer. 1781 stellte man deshalb den Bottendorfer Bergbau ein. Aber das Gelände der Kupferhütte wurde weiter genutzt. Von hier aus wurde die Unstrut schiffbar gemacht. Später wurde wieder die Kraft des Wassers genutzt, diesmal, um damit eine Mühle zu betreiben. Heute gibt es hier ein kleines Museum und Übernachtungsmöglichkeiten für Radfahrer und Paddler.

– Dann schlage ich mein Zelt heute gern in diesem idyllischen Mühlengarten auf.

HörErlebnis Kyffhäuser (2) Kupferhütte Bottendorf

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