Leichte Sprache - HörErlebnis Kyffhäuser (5) Kuckuckswäldchen
Diese Geschichte ist über das Kuckucks-Wäldchen bei Wiehe.
Heute ist das ein schöner Ort zum Spazieren-Gehen.
Früher war es aber ein schlimmer Ort.
Der Hügel hatte keine Bäume.
Oben stand ein Galgen.
Der Hügel hieß damals Galgen-Berg.
Hier wurden Menschen hingerichtet.
Später hieß der Ort Volks-Park.
Heute heißt er Kuckucks-Wäldchen.



HörErlebnis Kyffhäuser (5) Kuckuckswäldchen
einst ein Ort des Grauens
Das Kuckuckswäldchen bei Wiehe ist heute ein idyllisches Ausflugsziel. Früher war der Hügel kahl und hieß Galgenberg: Hier wurde gehängt, und hier wurden vermeintliche Hexen verbrannt. Die Geschichte erzählt auch, woher der Weg „Hohle“ seinen Namen hat.
Text zum Mitlesen
Ist doch idyllisch: ein kleiner Berg mit Wäldchen auf der Kuppe, hübscher Name dazu, fertig ist das Naherholungsgebiet. War aber nicht immer so. Zum Flanieren taugt der Hügel erst seit knapp 200 Jahren. Denn vorher war er kahl, und obendrauf stand ein Galgen. Und der Weg vom Ort Wiehe hier hinauf, die Hohle, hieß zwar so, weil viele Wagen eine tiefe Rinne im Boden hinterlassen haben, aber für manch einen hat es bestimmt so geklungen, als komme der Teufel ihn holen.
Hier hängte man, und hier verbrannte man Hexen. Nun ja, solche, die man dafür hielt. Wirklich ein hübscher Ort hier, das Kuckuckswäldchen. Die alten Leute in Wiehe wissen sicher noch, dass er Galgenberg hieß und später, bis zur Wende, Volkspark. Welchen Namen finden Sie am schönsten und welchen am treffendsten?

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