Leichte Sprache - HörErlebnis Kyffhäuser (21) Kurpark
Diese Geschichte ist über den Kur-Park in Bad Frankenhausen.
Früher hat man hier viel Salz gemacht.
Das Salz war im Wasser.
Man hat das Salz-Wasser in großen Pfannen gekocht.
Dann ist das Salz übrig geblieben.
Viele Menschen haben dabei gearbeitet.
Auch Kinder mussten arbeiten.
Mit dem Salz hat man viel Geld verdient.
Im Kur-Park kann man sich die Siede-Hütte ansehen.



HörErlebnis Kyffhäuser (21) Kurpark
Weißes Gold macht Reiche reicher
Vor gut 400 Jahren wurden in Bad Frankenhausen bis zu 50.000 Kilo Salz am Tag gewonnen. In der Siedehütte im Kurpark erfahren Sie, wie das weiße Gold in riesigen Pfannen gesiedet wurde – und wer daran verdiente.
Text zum Mitlesen
Was für Mengen an Salz wurden hier schon gewonnen! Vor gut 400 Jahren waren es bis zu 50.000 Kilo jeden Tag. In der Siedehütte hier im Kurpark können Sie sehen, wie das gemacht wurde. In riesigen Pfannen wurde Salzwasser so lange erhitzt, bis sich das Salz oben absetzte, abgeschöpft und getrocknet werden konnte.
Das Feuermachen und Abschöpfen bedeutete Arbeit für viele Menschen, Männer, Frauen und Kinder. Und gute Gewinne für den Landesfürsten. Der bestritt zeitweise zehn Prozent seines Haushalts über die Abgaben für das weiße Gold. Immerhin hatte man hier die leistungsfähigste Saline in ganz Deutschland.
„Salz und Brot macht Wangen rot“, sagt man. Bei den Herren der Siedehütten galt das sicherlich. Das Salz sorgte bei ihnen für volle Taschen. Ihren Arbeitern machte die Feuerhitze unter den Salzpfannen die Wangen rot.

zurück zur HörErlebnis-Hauptseite





