Leichte Sprache - HörErlebnis Kyffhäuser (51) Rondell
Diese Geschichte ist über ein Treffen von Sängern in Sondershausen.
Vor langer Zeit sind Studenten-Chöre nach Sondershausen gekommen.
Sie kamen aus vielen Städten.
Sie haben im Theater gesungen.
Später gab es einen Krieg.
Viele Sänger sind im Krieg gestorben.
Für sie hat man ein Denkmal gebaut.



HörErlebnis Kyffhäuser (51) Rondell
Sänger ohne Wiederkehr
Studentenchöre von 14 Universitäten sangen im Hoftheater Sondershausen beim ersten Treffen des Sondershäuser Verbandes akademisch-musikalischer Verbindungen. Nach dem Ersten Weltkrieg errichteten die Sänger hier ein Denkmal für ihre gefallenen Kameraden.
Text zum Mitlesen
„Komm, o komm, holdes Kindchen“, schallt es durchs Hoftheater. Ein leichter hessischer Einschlag ist nicht zu überhören für das thüringische Publikum in Sondershausen. Die Sänger kommen aus Marburg. Aus dem ganzen Kaiserreich sind die Chöre angereist, die beim ersten Treffen des Sondershäuser Verbandes akademisch-musikalischer Verbindungen auftreten. Studentenchöre von 14 Universitäten. Das Deutsche Reich ist noch jung, und Sondershausen steht in diesem Augenblick im Mittelpunkt nationalkünstlerischen Geschehens.
Später kommt und geht der Erste Weltkrieg, und bei ihrem dritten Treffen der akademisch-musikalischen Verbindungen in Sondershausen errichten die jungen Sänger ihren gefallenen Kameraden ein Denkmal. Denen, die mehr als 30 Jahre zuvor als Erste hier sangen. Ach, hätten sie doch immer nur um die Wette gesungen.

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